Mercedes-Benz kämpft gegen Uber mit fahrerlosen Autos

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Mercedes-Benz, Deutschlands ältester Autobauer, folgt Uber mit seinen zukünftigen Plänen, On-Demand-Limousinenservices mit fahrerlosen Autos anzubieten.

Mercedes-Benz richtet sich an diejenigen, die sich weniger für den Fahrzeugbesitz interessieren, aber dennoch entschlossen sind, schnell zu fahren, und erwägt, große Flotten autonomer Autos einzurichten, ähnlich wie Ubers luxuriöser UberBLACK-Service, ohne den Anzug tragenden Fahrer.



Der Mercedes-Benz-Konzern Daimler ist bereits mit car2go konfrontiert, einem eigenen Carsharing-Service, mit dem Abonnenten ein nahe gelegenes Fahrzeug aus einer Flotte von Daimler-eigenen Fahrzeugen mit einem Smartphone lokalisieren und mieten können, aber sie sind nicht allein. Der Rivale BMW betreibt den Carsharing-Service DriveNow und Uber wird voraussichtlich im nächsten Jahr in 100 chinesische Städte expandieren.

Fahrerlose Autos als Alternative zum Carsharing bieten eine völlig neue Welt der Möglichkeiten mit einem Markt von rund 42 Milliarden US-Dollar in 10 Jahren.

Mercedes hat bereits einen autonomen Prototyp entwickelt und eine Limousine, die 2013 ohne Eingaben des Fahrers zwischen Mannheim und Pforzheim fuhr. Selbstfahrende Autos werden jedoch voraussichtlich erst 2025 in die Ausstellungsräume kommen, da die Haftung immer noch umstritten ist.